PC Welt Tests und Reviews
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Die besten Webcams 2026 im Test: Diese Modelle liefern das beste Bild
In Zeiten von Homeoffice, Videokonferenzen und digitaler Kommunikation sind hochwertige Webcams gefragter denn je. Egal ob für das nächste Online-Meeting im Job, den familiären Videoanruf oder Livestreams auf Twitch und YouTube – die richtige Webcam sorgt für ein klares Bild und professionelle Präsenz.
Doch der Markt bietet eine Vielzahl an Modellen: von einfachen Einsteigerlösungen für gelegentliche Gespräche bis hin zu High-End-Webcams mit 4K-Auflösung, automatischem Fokus oder integrierten Mikrofonen für höchste Ansprüche.
In dieser Übersicht stellen wir die besten Webcams für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten vor und zeigen, worin sich die Geräte unterscheiden – damit jeder die passende Kamera für seine Bedürfnisse findet.
eMeet Piko+ 4K: Beste Webcam
Preis beim Test: 99,99 EuroAktuell bester Preis:Warum wir die eMeet Piko+ mögen
Die eMeet Piko+ beeindruckt insbesondere durch ihre Fähigkeit, auch bei schlechten Lichtverhältnissen gestochen scharfe 4K-Bilder zu liefern. Dieses Merkmal stellt einen entscheidenden Vorteil dar und unterstreicht das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis der Kamera, deren Listenpreis deutlich unter dem vergleichbarer 4K-Webcams liegt. Unterschiede zu anderen Modellen werden erst im direkten Vergleich deutlich.
Die Benutzeroberfläche der mitgelieferten Utility-Software könnte benutzerfreundlicher gestaltet sein. Dennoch ermöglicht die Software einen einfachen Zugriff auf wichtige Funktionen wie Zuschneiden und Zoomen und bietet umfassende Konfigurationsmöglichkeiten. Da es sich um Software handelt, besteht zudem Potenzial für künftige Optimierungen.
Weitere Überlegungen
Ein Nachteil dieser Kamera besteht darin, dass derzeit keine Laptop-Halterung verfügbar ist, was die Befestigung an einem Stativ erforderlich macht. Dies kann für Nutzer mit einem ordentlichen Arbeitsplatz unproblematisch sein, jedoch muss die Kamera nach einem versehentlichen Anstoßen neu ausgerichtet werden. Insgesamt dürfte dieses kompakte Webcam-Modell dennoch bei vielen Anwendern auf positive Resonanz stoßen.
Lesen Sie unseren EMeet Piko+ Test
Obsbot Meet 2: Beste Webcam-Software
Preis beim Test: 149 EuroAktuell bester Preis:Warum wir die Obsbot Meet 2 mögen
Diese Webcam eignet sich am besten als Kamera für eine Büroumgebung mit einem feststehenden Monitor, der an seinem Platz bleibt. Einer der wenigen Schwachpunkte dieser Webcam ist, dass die Magnethalterung nicht besonders fest sitzt. Sobald sie einmal angebracht ist, funktioniert sie jedoch einwandfrei. Für einen Laptop würde ich nach einer Halterung suchen, die etwas fester sitzt. Andererseits überwiegen die Vorteile dieser Webcam bei weitem die Nachteile.
Ja, es ist eine 4K-Webcam, aber das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber herkömmlichen 1080p-Webcams, und das zu einem moderaten Preis. Wenn diese Option zu teuer ist, gibt es auch günstigere Alternativen.
Weitere Überlegungen
Ich sage es nur ungern, aber die KI-Beauty-Funktionen sind umfangreich und sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet. Möchten Sie Ihr Gesicht ein wenig schlanker wirken lassen? Diese Option gibt es, und sie funktioniert. Technisch gesehen könnte diese Webcam noch etwas verbessert werden. Aber was die KI-Funktionen und die Software angeht, hat Obsbot alles im Griff.
BenQ IdeaCam S1 Pro: Beste Premium-Webcam
Preis beim Test: 219 EuroAktuell bester Preis:Warum wir die BenQ IdeaCam S1 Pro mögen
Die BenQ Webcam überzeugt durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis: Sie befindet sich im mittleren Preissegment und wird durch umfangreiches Zubehör ergänzt. Besonders hervorzuheben ist die Eignung der Kamera für den Einsatz als Webcam sowie die Erweiterungsmöglichkeiten durch Zubehör wie ein Makroobjektiv für Nahaufnahmen und eine kostenfreie Fernbedienung. Die nahezu 4K-fähige Kamera kann zudem für Aufnahmen aus der Vogelperspektive gedreht werden.
Die IdeaCam S1 Pro zählt zu den Top-Kandidaten, wobei ihr höherer Preis einen Nachteil für preisbewusste Kunden darstellt. Das Gerät ist solide verarbeitet und verfügt über eine kostenfreie Software, die den Funktionsumfang erweitert. Zoom-Optionen lassen sich bequem per Fernbedienung steuern, auch wenn diese zusätzlichen Platzbedarf am Arbeitsplatz bedeutet.
Die Webcam lässt sich unkompliziert in eine stabile Halterung einsetzen und herausnehmen. In Kombination mit dem Makroobjektiv ermöglicht sie das Heranzoomen von Details – ideal für Präsentationen oder Hobbyanwendungen. Der integrierte Autofokus arbeitet zuverlässig; bei der Nutzung des Makroobjektivs empfiehlt sich jedoch ein manueller Fokus. Insgesamt zeichnen sich alle Komponenten durch eine gute Abstimmung und Funktionalität aus.
Weitere Überlegungen
Die IdeaCam S1 Pro erlaubt unter anderem, die Webcam in einen Top-Down-Modus zu schalten, das Gerät von der Halterung zu lösen und mit einem Makroobjektiv Nahaufnahmen zu machen – dieses Feature ist bei anderen Webcams selten. Die Kamera kann ebenfalls als Standard-Webcam für den Alltagsgebrauch verwendet werden.
Bei ausreichender Beleuchtung liefert sie eine gute Bildqualität und eignet sich dadurch insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer ohne sehr spezifische Anforderungen an die Kamera. Auch wenn sie möglicherweise nicht alle verfügbaren Premium-Optionen abdeckt, erfüllt sie dennoch zuverlässig ihren Zweck.
Lesen Sie unseren BenQ IdeaCam S1 Pro Test
Emeet Smartcam C60E 4K Dual: Preis-Tipp
Preis beim Test: 72,99 EuroAktuell bester Preis:Warum wir die Emeet Smartcam C60E 4K Dual mögen
Emeet setzt weiterhin neue Maßstäbe mit preisgünstigen Videokonferenzlösungen, und die Emeet SmartCam C60E 4K Dual ist ein weiteres Beispiel für eine hochwertige Webcam mit Autofokus, die über eine praktische Fernbedienung verfügt, mit der sich Fokus, Zoom und Farbe schnell einstellen lassen.
Die C60E 4K Dual kostet auf der Website von eMeet aktuell nur knapp 60 Euro, was für eine 4K-Webcam ein traumhafter Preis ist, auch wenn sie nicht ganz die Bildqualität einiger Premium-Modelle erreicht. Sie verfügt über eine wichtige Funktion, die auch eine andere Emeet-Kamera, die Emeet Piko+ 4K, bietet: zwei Objektive, die gemeinsam das Bild erzeugen, je nachdem, was Sie von ihr erwarten.
Weitere Überlegungen
Was mir an dieser Webcam nicht ganz zusagt, ist die Konstruktion: Die Kamera lässt sich an der Halterung nicht nach oben und unten neigen – es kann also etwas umständlich sein, Ihr Gesicht mit der Kamera einzufangen. Die Studio Effects von Windows schneiden Ihr Gesicht zwar zu und zoomen es heran, aber diese Technik funktioniert nicht immer mit externen Webcams und hängt (derzeit) davon ab, ob Sie eine Windows-Vorschau ausführen oder nicht. Die Emeet SmartCam C60E 4K Dual verfügt hingegen über einen manuellen Zoom – bis zu einer starken 11-fachen Vergrößerung.
Lesen Sie unseren Emeet Smartcam C60E 4K Dual Test
Logitech Brio 4K Ultra: Beste Webcam für Windows Hello
Preis beim Test: 179,99 EuroAktuell bester Preis:Warum wir die Logitech Brio 4K Ultra mögen
Der Kauf einer Webcam, die Ihren PC durch biometrische Gesichtserkennung schützt, eine Anmeldung per Gesichtserkennung ermöglicht und zudem eine hochwertige Bildqualität bei Videoanrufen bietet, kann zahlreiche Vorteile bieten. Die Logitech Brio 4K Ultra HD-Webcam zählt zu den wenigen Windows Hello-kompatiblen Modellen, die diese Anforderungen erfüllen.
Die Logitech Brio 4K mit Autofokus unterstützt mehrere Auflösungen und Bildraten, einschließlich 4K Ultra HD mit 30 Bildern pro Sekunde, 1080p mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde sowie 720p (HD) mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde. Im Test überzeugte die RightLight 3-Technologie von Logitech, da sie Fotos und Videos unter verschiedenen Lichtbedingungen zuverlässig aufnimmt. Das Sichtfeld ist flexibel einstellbar und kann zwischen 90 Grad, 78 Grad und 65 Grad gewählt werden. Für weitergehende Anpassungsmöglichkeiten der Einstellungen ist die Installation der Logitech-Software erforderlich.
Weitere Überlegungen
Immer mehr Nutzer möchten auf klassische Passwörter oder PIN-Eingaben verzichten – sei es aus Gründen der Bequemlichkeit oder der erhöhten Sicherheit. Besonders im professionellen Umfeld, etwa bei Webcasts, spielt der Schutz sensibler Daten eine immer größere Rolle. Biometrische Identifikationsmethoden rücken deshalb verstärkt in den Fokus. Technologien wie Passkeys, die auf Merkmalen wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung basieren, werden zunehmend als sichere und benutzerfreundliche Alternativen zu Passwörtern eingesetzt.
Lesen Sie unseren Logitech Brio 4K Ultra Test
Kaufberatung: Webcams
Auflösung: Sie ist zwar in der Regel ein gutes Maß für die allgemeine Videoqualität, aber sie ist nicht der einzige zu berücksichtigende Aspekt. Ihre Anforderungen hängen weitgehend davon ab, wie Sie die Webcam verwenden werden.
Wenn Sie sie für Videochats mit Freunden oder Live-Streaming von Spielen auf Twitch oder YouTube verwenden, sollten 720p oder 1080p ausreichen. Das liegt vor allem daran, dass die überwiegende Mehrheit der Video-Apps maximal 1080p unterstützt. Schließlich braucht man eine ziemlich solide Internetverbindung (mindestens 25 bis 45 Mbit/s Upload), um 4K perfekt zu streamen.
Es gibt keinen großen Bedarf für eine 4K-Kamera, es sei denn, Sie möchten Videos lokal aufzeichnen, anstatt zu streamen oder zu chatten – wenn Sie etwa eine neue Webcam für Ihren YouTube-Kanal suchen. Es gibt auch die Möglichkeit, digital in eine 4K-Kamera zu zoomen, die ohne merklichen Qualitätsverlust mit 1080p exportiert wird. Das ist perfekt für zusätzliche Dramatik in Streams. In diesen Fällen könnte eine 4K-Webcam die Qualität und die verbesserte Detailgenauigkeit bieten, die Sie suchen.
Linsen aus Kunststoff oder Glas: Einige High-End-Webkameras verfügen über Glaslinsen im Vergleich zu Kunststofflinsen, die bei billigeren Webkameras verwendet werden. Im Allgemeinen ist der Unterschied nicht besonders auffällig – vor allem, wenn sie für Videochats oder Live-Streaming verwendet werden.
Mikrofon: Ein eingebautes Mikrofon ist sehr praktisch für Videogespräche, da es die Verwendung eines Headsets überflüssig macht und ein natürlicheres Chaterlebnis ermöglicht. Aber obwohl das eingebaute Mikrofon für Videogespräche praktisch ist, wird es von Streamern oder YouTubern in der Regel nicht genutzt.
Sie verwenden in der Regel spezielle Mikrofone oder Headsets mit integrierten Mikrofonen, da diese in der Regel einen viel klareren Ton liefern und einige fortschrittliche Funktionen wie Geräuschunterdrückung bieten. Das reduziert etwa das Klicken von Tasten und andere Umgebungsgeräusche. Es hängt alles davon ab, wofür Sie die Webcam benötigen.
Zusätzliche Merkmale: Nicht alle Webkameras sind gleich. Einige bieten erweiterte Funktionen, mit denen sie sich von der Masse der Konkurrenten abheben. Diese können in verschiedenen Formen und Größen auftreten, von Bildkorrekturfunktionen bis hin zur Hintergrundentfernung und einem eingebauten Ringlicht für gleichmäßige Beleuchtung.
Es lohnt sich, zu recherchieren, wie gut diese Funktionen funktionieren, denn insbesondere bei der Hintergrundentfernung können die Ergebnisse je nach Lichtverhältnissen und anderen Umgebungsfaktoren sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn Sie jedoch ein Programm finden, das gut funktioniert, erhalten Sie einen professionellen Webcam-Feed, ohne in einen physischen Greenscreen für Chroma-Keying investieren zu müssen.
Kompatibilität: Ein weiteres Merkmal, das Sie beachten sollten, ist die Kompatibilität. Im Allgemeinen sollten alle Webcams mit Skype, Teams, Google Hangouts, XSplit Gamecaster, OBS und anderen Programmen funktionieren. Einige Modelle bieten eine spezielle Unterstützung für bestimmte Apps. Auch wenn es von der Webcam und der von Ihnen verwendeten App abhängt, kann der Kauf einer unterstützten Webcam den Zugang zu erweiterten Einstellungen und Funktionen ermöglichen. Und im Fall von XSplit Gamecaster können unterstützte Webkameras eine kostenlose Testversion der Premium-Livestreaming-Software bieten. Das ist bei der Logitech C922 der Fall.
Webcam-Datenschutz: Einige Webkameras sind mit einer Sichtschutzblende oder einem Schieber ausgestattet. Das stellt sicher, dass Sie niemand durch die Kamera sehen kann, wenn Sie keine Videogespräche führen. Die meisten Webkameras verfügen jedoch nicht über diese Funktion, daher empfehlen wir Ihnen, eine separate Sichtblende zu kaufen und sie auf die Webcam zu kleben. Die besseren Webkameras haben auch ein oder zwei Lämpchen, die Ihnen zeigen, wenn sie eingeschaltet ist.
Gut zu wissen: Etikette bei Webcam-Meetings
Schauen Sie Ihren Gesprächspartner oder den aktuellen Redner an. Bei einer Webcam-Besprechung sollten Sie deshalb eben nicht durchgehend auf den Bildschirm schauen, sondern in die Kameralinse – das steigert die Effektivität des Meetings. Nun kann es aber trotzdem passieren, dass man dringend kurz verschwinden muss, wofür es auch vielfältige Gründe gibt.
Machen Sie dann die Kollegen einfach höflich, kurz und knapp darauf aufmerksam, dass Sie schnell wegmüssen. Vergessen Sie aber nicht, Ihr Mikrofon stummzuschalten und die Webcam zu deaktivieren. Und vergessen Sie nicht, beides wieder einzuschalten, wenn Sie zurückkommen.
FAQ: Webcams
1.Was ist eine Webcam?
Eine Webcam ist eine kleine digitale Videokamera, die meist am Computer befestigt wird. Sie ermöglicht die Aufnahme und Übertragung von Bildern oder Videos in Echtzeit über das Internet.
2.Welche unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten gibt es für Webcams?
Webcams kommen vielseitig zum Einsatz: in Webkonferenzen, beim Gaming, für Content-Erstellung wie Livestreams oder Tutorials, für Überwachung oder zum privaten Videochat.
3.Wie wähle ich die passende Webcam für Webkonferenzen?
Für professionelle Webkonferenzen empfehlen sich Webcams mit mindestens Full-HD-Auflösung (1080p), einem guten eingebauten Mikrofon und Autofokus. Achten Sie zudem auf Kompatibilität mit gängigen Videokonferenz-Tools wie Zoom oder Microsoft Teams.
4.Welche Anforderungen haben Gamer an Webcams?
Gamer legen Wert auf hohe Auflösung, schnelle Bildwiederholraten und geringe Latenz. Eine hohe Bildqualität mit mindestens 60 FPS (Bilder pro Sekunde) sorgt für flüssige Streams auf Plattformen wie Twitch oder YouTube Gaming.
5.Welche Rolle spielen Webcams bei Content-Produktionen?
Für Content Creator sind eine gute Lichtempfindlichkeit, ein flexibler Aufnahmewinkel und die Integration in Streaming-Software wie OBS wichtig. Externe Webcams mit größerem Bildsensor bieten oft eine bessere Qualität als eingebaute Laptops-Kameras.
6.Wie richte ich eine Webcam richtig ein?
Meist genügt der Anschluss per USB-Kabel. Moderne Betriebssysteme erkennen Webcams automatisch. Für optimale Aufnahmen sorgen Sie für gute Beleuchtung und eine neutrale, ruhige Umgebung.
7.Wie kann ich die Privatsphäre beim Einsatz von Webcams schützen?
Nutzen Sie Abdeckungen (Privacy Shutter) oder trennen Sie die Webcam physisch vom Rechner, wenn sie nicht gebraucht wird. Überprüfen Sie zudem die Einstellungen der Videokonferenz-Software regelmäßig.
8.Gibt es Unterschiede zwischen integrierten und externen Webcams?
Ja – externe Webcams bieten oft bessere Bild- und Tonqualität, mehr Einstellmöglichkeiten und eine flexiblere Positionierung. Integrierte Kameras sind praktisch, kommen jedoch überwiegend bei Laptops zum Einsatz und sind technisch oft einfacher ausgestattet.
9.Welche Software nutze ich am besten für die Nutzung meiner Webcam?
Populäre Anwendungen sind Zoom und Microsoft Teams sowie OBS Studio und XSplit für Streamer. Für Aufnahmen und Bearbeitung bieten viele Webcams eigene Tools oder umfangreiche Treiber.
10.Wie sorge ich langfristig für eine gute Webcam-Performance?
Reinigen Sie die Linse regelmäßig, halten Sie die Treiber aktuell und schützen Sie die Kamera vor Staub oder Feuchtigkeit. Achten Sie auf Updates der zugehörigen Software, um Sicherheitslücken zu vermeiden und die Qualität stabil zu halten.
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Die besten Mini-PCs im Test: Diese kleinen Kraftpakete ersetzen den Tower-PC
Mini-PCs liegen im Trend, weil sie trotz kompakter Bauform eine hohe Leistung bieten und dabei deutlich weniger Energie verbrauchen. Ihre kleinen Gehäuse ermöglichen flexible Platzierung auf dem Schreibtisch, hinter dem Monitor oder im Wohnzimmer.
Gegenüber klassischen Desktop-PCs punkten sie mit niedrigem Stromverbrauch, leiserem Betrieb und reduziertem Platzbedarf. Zudem eignen sie sich ideal für Home-Office, Multimedia, kleine Serverlösungen und mobile Arbeitsplätze, ohne auf moderne Anschlüsse oder schnelle SSD-Technik verzichten zu müssen. Hier unsere Übersicht mit Tests aktueller Mini-PCs in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen.
GMKtec EVO-X2: Bester Mini-PC
Preis beim Test: 1999 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den GMKtec EVO-X2
Der GMKtec EVO-X2 verbindet außergewöhnliche Rechenleistung mit kompakter Bauform und zählt zu den stärksten Mini-PCs seiner Klasse. Dank AMD Ryzen AI Max+ 395, Radeon 8060S und einer NPU mit bis zu 126 TOPS eignet er sich ideal für Gaming, KI-Anwendungen und anspruchsvolle Content-Workflows. Der ultraschnelle 128-GB-LPDDR5X-RAM und die PCIe-4.0-SSD sorgen für schnelle Ladezeiten und flüssiges Multitasking.
Praktische Tasten für Lüftersteuerung und Performance-Modi erlauben eine flexible Anpassung an Last, Lautstärke und Energiebedarf. Trotz hoher Leistung bleibt der EVO-X2 platzsparend und ist eine echte Alternative zu großen Desktop-Systemen.
Weitere Überlegungen
Der hohe Preis macht den GMKtec EVO-X2 zu einer Investition, die vor allem für Nutzer sinnvoll ist, die regelmäßig rechenintensive Aufgaben erledigen. Für einfache Office- oder Multimedia-Szenarien bietet er deutlich mehr Leistung, als tatsächlich benötigt wird.
Die aufwendige Gehäusekonstruktion erschwert Upgrades, und ein zweiter LAN-Port hätte die Vielseitigkeit erhöht. Dennoch überzeugt der Mini-PC durch seine Kombination aus Effizienz, KI-Power und Workstation-Niveau.
Lesen Sie unseren GMKtec EVO-X2 Test
PELADN WO4: Preis-Tipp
Preis beim Test: 629 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den PELADN WO4
Der PELADN WO4 zeigt eindrucksvoll, wie viel durchdachte Technik heute in ein ultrakompaktes Gehäuse passt. Herzstück ist der AMD Ryzen 5 7640HS, der mit moderner Zen-4-Architektur, hoher Effizienz und starker Single-Core-Leistung selbst anspruchsvolle Aufgaben mühelos bewältigt. In Kombination mit 32 GB DDR5-RAM und der integrierten Radeon-760M-Grafik eignet sich der Mini-PC nicht nur für Office und Produktivität, sondern auch für Multitasking, KI-Workflows und sogar flüssiges Full-HD-Gaming.
Besonders positiv fällt das außergewöhnlich wartungsfreundliche Design auf. Der magnetische Gehäusedeckel erlaubt einen werkzeuglosen Zugriff auf RAM und SSD – ein seltenes Alleinstellungsmerkmal in dieser Geräteklasse. Aufrüsten oder Reinigen wird damit zum Kinderspiel. Trotz dieser Modularität wirkt das Gehäuse hochwertig, stabil und sauber verarbeitet.
Das leise FrostCool-Kühlsystem hält die Leistung auch unter Dauerlast stabil, ohne akustisch zu stören. Abgerundet wird der starke Gesamteindruck durch eine moderne Anschlussvielfalt inklusive USB-C, Wi-Fi 6E, 2.5G-Ethernet und Triple-Monitor-Support. Der PELADN WO4 ist damit ein überraschend leistungsstarker, leiser und zukunftssicherer Mini-PC mit echtem Praxisfokus.
Weitere Überlegungen
Trotz der vielen Stärken gibt es auch kleinere Punkte, die man bedenken sollte. Die matte, kratzfeste Gehäuseoberfläche neigt dazu, Staub sichtbar anzuziehen, was regelmäßige Reinigung sinnvoll macht – dank des magnetischen Deckels allerdings kein großes Problem. Zudem liegt die SSD-Leistung zwar auf solidem PCIe-4.0-Niveau, erreicht jedoch nicht ganz die Spitzenwerte teurerer Konkurrenzmodelle.
Wer maximale Grafik- oder Content-Creation-Leistung sucht, findet mit neueren Zen-5-Plattformen oder dedizierten GPUs noch stärkere Alternativen. Diese sind jedoch meist deutlich größer, lauter und teurer. Der PELADN WO4 positioniert sich bewusst als ausgewogener Allrounder: kompakt, effizient und langlebig. Für Nutzer, die Wert auf Wartungsfreundlichkeit, leisen Betrieb und langfristige Nutzbarkeit legen, überwiegen die Vorteile klar gegenüber den wenigen Schwächen.
Lesen Sie unseren PELADN WO4 Test
GMKtec NucBox K16: Preis-Tipp mit OCuLink
Preis beim Test: 709,96 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den GMKtec NucBox K16
Der GMKtec NucBox K16 packt vielseitige Hardware in ein kompaktes Gehäuse von rund 107 × 111 × 63 Millimetern. Der AMD Ryzen 7 7735HS mit acht Kernen und 16 Threads bewältigt Office, Multitasking und Multimedia souverän. Im PCMark 10 erreicht das System 6.836 Punkte, in der Produktivitätswertung sogar 11.777 Punkte. Die 32 GB LPDDR5-RAM arbeiten im Dual-Channel-Modus.
Das eigentliche Highlight ist die Anschlussvielfalt: Neben USB4 mit 40 Gbit/s steht ein OCuLink-Port mit PCIe Gen4 x4 bereit, über den sich eine externe Grafikkarte anbinden lässt. Damit verlässt der Mini-PC die typischen Grenzen seiner Klasse. Zwei 2,5-Gbit-LAN-Buchsen, HDMI, DisplayPort und vier USB-A-Ports decken nahezu jedes Setup ab.
Bis zu vier Displays mit 8K sind möglich. Eine 8-in-1-Docking-Station liegt bei und erweitert die Möglichkeiten weiter. Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 sind ebenfalls an Bord.
Weitere Überlegungen
Der LPDDR5-Speicher ist fest verlötet, eine spätere Aufrüstung ist damit ausgeschlossen. Die integrierte Radeon 680M setzt klare Grenzen: Im Time Spy erreicht sie nur 1.762 Punkte, neuere iGPUs wie die Radeon 890M liefern fast das Doppelte. Aktuelle Spiele laufen ohne externe Grafikkarte nur mit reduzierten Details.
Eine dedizierte NPU für KI-Workloads fehlt ebenfalls. Der OCuLink-Port unterstützt zudem kein Hot-Plugging und darf nur im ausgeschalteten Zustand belegt werden, sonst drohen Schäden am Mainboard.
Lesen Sie unseren GMKtec NucBox K16 Test
Geekom A9 Max 2026 Edition: Beste KI-Leistung mit Ryzen AI 9 HX 470
Preis beim Test: 1899 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den Geekom A9 Max (2026)
Der A9 Max überzeugt mit einem deutlichen Leistungsplus durch den neuen Ryzen AI 9 HX 470. Im Geekbench 6 erreicht er 2.908 Punkte im Single-Core und 11.384 im Multi-Core – Werte, die viele Desktop-CPUs der Mittelklasse hinter sich lassen. Die kombinierte KI-Leistung von 86 TOPS macht den Mini-PC fit für lokale KI-Anwendungen und erfüllt die Copilot+-Anforderungen.
Auch die Anschlussvielfalt gefällt: zwei USB4-Ports, zwei HDMI-2.1-Ausgänge, Dual-2,5-Gbit-LAN sowie Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 ab Werk. Das Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig, die mitgelieferte VESA-Halterung erlaubt die Montage hinter dem Monitor. Im Leerlauf bleibt das System mit 28 dB(A) angenehm leise, der Stromverbrauch fällt mit 12 Watt im Idle niedrig aus. Drei Jahre Garantie mit deutschem Support runden das Paket ab.
Weitere Überlegungen
Geekom verbaut den Arbeitsspeicher ab Werk im Single-Channel-Modus, was die Radeon 890M spürbar ausbremst. Im Time Spy bleibt der A9 Max mit 2.416 Punkten unter dem üblichen Niveau der iGPU. Ein zweites SO-DIMM ist daher fast Pflicht und sollte beim Kauf eingeplant werden. Unter Last wird der Lüfter mit 42 dB(A) deutlich hörbar.
Ein USB-C-Anschluss an der Front fehlt weiterhin, was in dieser Geräteklasse 2026 nicht mehr zeitgemäß ist. Besitzer des Vorgängers finden zu wenig Gründe für ein Upgrade
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Acemagic M1A Pro+: Beste Rechenleistung
Preis beim Test: 2899 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den Acemagic M1A Pro+
Der Acemagic M1A Pro+ bündelt Workstation-Hardware in einem kompakten Würfelgehäuse. Der AMD Ryzen AI Max+ 395 liefert mit 16 Kernen und 32 Threads Rechenleistung auf Desktop-Niveau, im PCMark 10 erreichen wir 10.712 Punkte. Das Highlight bleibt der 128 GB große LPDDR5x-Speicher in Unified-Memory-Architektur: CPU, Radeon 8060S und NPU greifen gemeinsam auf den Pool zu, bis zu 96 GB lassen sich als Videospeicher zuweisen. Damit eignet sich der Mini-PC für lokale KI-Modelle, 4K-Videoschnitt und Rendering.
Die iGPU bewegt sich auf RTX-4060-Niveau und liefert in Tomb Raider bei 4K noch flüssige 49 fps. Auch das Gehäuse überzeugt: Zwei seitliche Abdeckungen lassen sich werkzeuglos lösen, dahinter warten drei M.2-Steckplätze für bis zu 12 TB Speicher. Der Drehregler an der Front wechselt zwischen Silent-, Balance- und Performance-Modus. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind ab Werk an Bord.
Weitere Überlegungen
Der Acemagic M1A Pro+ ist mit über 2.500 Euro kein Schnäppchen, das Würfelgehäuse von 167 × 167 × 161 Millimetern fordert spürbar Platz auf dem Schreibtisch. Auch das mitgelieferte Netzteil fällt klobig aus und beansprucht zusätzlichen Stellraum.
Die RGB-Beleuchtung an der Front leuchtet dauerhaft in Regenbogenfarben, abschalten lässt sie sich weder per Software noch im BIOS. Am Frontpanel bleibt zudem nur ein einziger USB-C-Port, ein zweiter wäre in dieser Preisklasse angemessen gewesen.
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Minisforum AI X1 Pro: Bester Allrounder
Preis beim Test: 1399 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den Minisforum AI X1 Pro
Der Minisforum AI X1 Pro kombiniert starke Leistung, kompakte Bauweise und hohe Flexibilität – und zeigt damit eindrucksvoll, was ein moderner Mini-PC heute leisten kann. Der AMD Ryzen AI 9 HX 370 mit 12 Kernen, die Radeon-890M-Grafik und die integrierte NPU liefern genügend Power für Workstation-Aufgaben, überzeugende Grafikleistung und schnelle KI-Berechnungen für lokale Modelle sowie Bild- und Sprachanalyse.
Dank zwei DDR5-SODIMM-Slots für bis zu 128 GB RAM und Platz für drei M.2-NVMe-SSDs bleibt das System klar ausbaufähig und zukunftssicher. USB4, OCuLink, Dual-2.5G-LAN, Wi-Fi 7 sowie HDMI und DisplayPort bieten vielseitige Anschlussmöglichkeiten – egal ob für Multimedia, Content Creation, Smart-Home-Projekte oder Gaming.
Seine kompakte Größe und das robuste Metallgehäuse sorgen zudem für eine hochwertige Anmutung und ein aufgeräumtes Set-up auf kleinstem Raum.
Weitere Überlegungen
Trotz der starken Ausstattung kann der langsamere DDR5-RAM im Vergleich zu verlöteten LPDDR5X-Modellen die Grafikleistung leicht bremsen. Für Nutzer, die keine intensiven KI- oder Multitasking-Aufgaben planen, ist der Mini-PC womöglich überdimensioniert – dann wäre ein kleineres Modell eventuell sinnvoller.
Außerdem liegt der Fokus auf Vielseitigkeit und Erweiterbarkeit – wer maximalen Grafik-Boost wünscht, müsste extern aufrüsten. Dennoch bietet der AI X1 Pro eine seltene Kombination aus Desktop-Power, Flexibilität und kompakter Bauform – besonders interessant für Power-User, Kreative oder Smart-Home-Enthusiasten auf kleinem Raum.
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Sapphire Edge AI 370: Bester Mini-PC zum Aufrüsten
Preis beim Test: 899 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den Sapphire Edge AI 370
Der Sapphire Edge AI 370 überzeugt durch eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Kompaktheit und Wartungsfreundlichkeit. Der eingebaute AMD Ryzen AI 9 HX 370 liefert mit integrierter Radeon 890M-GPU und der XDNA2-NPU samt bis zu 50 TOPS starke CPU-, GPU- und KI-Power – ideal für Office, Content Creation, KI-Workloads und vielerlei produktive Aufgaben.
Besonders praktisch: Der Topdeckel sitzt magnetisch und erlaubt werkzeuglosen Zugriff auf RAM und SSDs – Aufrüsten und Warten wird so zum Kinderspiel. Trotz der winzigen Maße von nur 117 × 111 × 30 Millimeter bietet der Mini-PC ein durchdachtes Layout mit zwei HDMI-2.1-Ports und zwei USB4-Ports, was Multi-Monitor-Set-ups und moderne Peripherie mühelos ermöglicht. Insgesamt wirkt der Edge AI 370 wie eine vollwertige Workstation im Taschenformat – kompakt, flexibel und leistungsstark.
Weitere Überlegungen
Auch wenn der Edge AI 370 vieles richtig macht, gibt es Einschränkungen: Für echtes AAA-Gaming reicht die integrierte iGPU nicht – für grafikintensive Spiele ist eine externe GPU nötig. Unter Dauerlast kann der Lüfter hörbar werden, je nach gewähltem BIOS-Profil. Außerdem fehlen ein Front-USB-C und ein SD-Kartenleser – manche Anschlüsse sind also limitiert.
Wer den Mini-PC als Barebone nutzt, muss selbst RAM, SSD und Betriebssystem nachrüsten, was Aufwand bedeutet. Dennoch bietet der Edge AI 370 für Nutzer mit Fokus auf Produktivität, KI oder kreative Anwendungen ein sehr ausgewogenes und zukunftssicheres Paket.
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Geekom IT15: Bester Mini-PC mit Intel-CPU
Preis beim Test: 1699 EuroAktuell bester Preis:Darum mögen wir den Geekom IT15
Der Geekom IT15 überzeugt durch eine überraschend starke Leistung in einem extrem kompakten Gehäuse. Mit dem modernen Prozessor Intel Core Ultra 9 285H meistert er Alltagsaufgaben, kreative Workloads und sogar leichte KI-Funktionen mühelos – ideal für Multimedia, Content Creation oder produktives Multitasking. Die integrierte Intel Arc 140T liefert für eine iGPU solide Grafikleistung, genügend für Videobearbeitung und gelegentliches Gaming. Fortschrittliche Konnektivität mit Wi‑Fi 7, Bluetooth 5.4 sowie USB4-Ports und 2,5-Gbit-LAN macht das Gerät zukunftssicher.
Bis zu vier 4-K-Monitore sind gleichzeitig anschließbar, was den Mini-PC auch für kreative Arbeitsplätze oder Multi-Display-Set-ups interessant macht. Dabei bleibt der PC erstaunlich platzsparend und lässt sich per VESA-Halterung hinter einem Monitor befestigen – perfekt für minimalistische Arbeitsumgebungen oder platzbewusste Set-ups. Insgesamt bietet der IT15 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für alle, die einen performanten, kompakten und vielseitigen PC suchen.
Weitere Überlegungen
Trotz seiner Leistung ist der Geekom IT15 kein Alleskönner: Die integrierte GPU reicht für anspruchsvolle 3D-Workloads oder moderne AAA-Spiele kaum aus. Bei längerer Last dreht der Lüfter schnell hoch und wird deutlich hörbar – laut Test eine der größten Schwächen. Zudem fehlen ein DisplayPort und Thunderbolt 4, was die Anschlussflexibilität einschränkt.
Zwar lassen sich RAM und Speicher erweitern, jedoch ist der bisherige Slot-Mix suboptimal für maximale Zukunftssicherheit. Für Nutzer, die professionelle GPU-Leistung oder lautlosen Betrieb erwarten, ist der IT15 daher nur bedingt empfehlenswert.
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Mini-PCs: Kaufberatung
Mini-PCs eignen sich dank kompakter Bauweise und effizienter Hardware für Büro, Multimedia, Home-Server oder leichtes Gaming. Bevor Sie ein Gerät auswählen, sollten Sie Ihren Einsatzzweck klären, denn dieser bestimmt die benötigte Leistung, die Anschlüsse und die Erweiterbarkeit. Für einfache Aufgaben reichen günstige, stromsparende Modelle meist aus.
Wesentlich sind CPU, Arbeitsspeicher und SSD-Geschwindigkeit. Allround-Systeme mit aktuellen Intel- oder AMD-Prozessoren und 16 GB RAM bieten genug Reserven für Office, Bildbearbeitung und 4K-Streaming. Eine gute integrierte Grafik wie AMDs Radeon 780M ermöglicht sogar flüssiges Casual-Gaming ohne separate GPU.
Für Gaming oder kreative Arbeit empfiehlt sich ein Mini-PC mit stärkerer CPU und eventuell dedizierter Grafikkarte. Achten Sie zudem auf eine gute Kühlung, da kompakte Gehäuse schneller aufheizen. Für Server-Aufgaben sind Modelle mit geringem Verbrauch, mehreren USB-Anschlüssen und idealerweise Dual-LAN besonders geeignet.
Mini-PCs lohnen sich, wenn Sie wenig Platz haben, leisen Betrieb bevorzugen oder Energie sparen möchten. Sie ersetzen oft vollwertige Desktop-Systeme, stoßen jedoch an Grenzen, wenn maximale Gaming-Leistung oder umfangreiche interne Speichererweiterungen benötigt werden.
FAQ: Mini-PCs
1.Sind Mini-PCs für Office-Arbeit geeignet?
Ja, selbst günstige Modelle bieten ausreichend Leistung für Textverarbeitung, Internet und Videokonferenzen.
2.Kann man mit einem Mini-PC spielen?
Casual-Gaming ist problemlos möglich; leistungsstärkere Modelle mit dedizierter GPU erlauben auch anspruchsvollere Spiele.
3.Lassen sich Mini-PCs aufrüsten?
Meist können RAM und SSD getauscht oder erweitert werden, andere Komponenten jedoch selten.
4.Wie laut sind Mini-PCs?
Die meisten Geräte arbeiten sehr leise, einige sogar nahezu unhörbar. Unter Last können leistungsstarke Modelle lauter werden.
5.Eignen sich Mini-PCs als Home-Server?
Ja, dank geringem Stromverbrauch und kompakter Größe sind sie ideal für Home Assistant, Medienserver oder kleine NAS-Aufgaben.
So haben wir getestet
Jeder Mini-PC durchläuft bei uns ein einheitliches Prüfprogramm, das sich an typischen Alltagsszenarien orientiert. Dabei bewerten wir Design und Verarbeitung, Ausstattung, Rechenleistung, KI-Performance, Speicheranbindung sowie Lautstärke und Energieverbrauch. Zunächst inspizieren wir das Gehäuse auf Materialqualität, Spaltmaße, Standfestigkeit und Belüftungskonzept. Anschließend prüfen wir die Anschlussvielfalt, die Aufrüstbarkeit von RAM und SSD sowie die mitgelieferten Komponenten wie VESA-Halterung oder Netzteil.
Die Rechenleistung ermitteln wir mit dem PCMark 10. Das Tool deckt mit den Teilwertungen Essentials, Productivity und Digital Content Creation die wichtigsten Alltagsanwendungen ab. Ergänzend setzen wir das CPU-Profil aus dem 3DMark ein, das die Skalierung über alle Thread-Stufen vom Single-Core bis zur vollen Auslastung erfasst. Für die Grafikleistung kommen Time Spy, Steel Nomad und Steel Nomad Light zum Einsatz, je nach Gerätekategorie ergänzt durch Solar Bay oder Speed Way. In ausgewählten Fällen prüfen wir die Spieletauglichkeit zusätzlich mit Shadow of the Tomb Raider in praxisnahen Auflösungen.
Die KI-Performance messen wir mit Geekbench AI in den Modi Single Precision, Half Precision und Quantized. Damit lässt sich die Leistung von CPU, iGPU und NPU für lokale KI-Anwendungen einordnen. Die SSD bewerten wir mit CrystalDiskMark anhand sequenzieller und zufälliger Lese- und Schreibraten.
Lautstärke und Stromverbrauch erfassen wir aus 30 Zentimetern Entfernung beziehungsweise mit einem Energiekostenmessgerät an der Steckdose. Wir messen jeweils im Leerlauf, bei Office-Last und unter Volllast im Benchmark. Alle Tests laufen auf einer aktuellen Windows-Version mit den neuesten Treibern. Das mitgelieferte Windows-Image, die Vorinstallation und der Update-Stand fließen ebenfalls in die Bewertung ein.
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Honor 600 im Test: Das Android-iPhone
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Hervorragende 200-Megapixel-Hauptkamera
- Zwei Tage Akkulaufzeit
- Helles, kontrastreiches Display
- Stilvolles Design
Kontra
- Kein kabelloses Laden
- Vorinstallierte Bloatware
- Rudimentäre Ultraweitwinkelkamera
Fazit
Das Honor 600 punktet mit einer guten Hauptkamera, langer Akkulaufzeit und einem hellen Display. Insgesamt hinterlässt das Smartphone einen starken Eindruck, auch weil es sich optisch und bei einigen Funktionen deutlich an Apples iPhone orientiert. Ob das stört oder gefällt, hängt letztlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab.
Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
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Aktueller Bestpreis
Preis beim Test
499 Euro
Aktuell bester Preis: Honor 600
ShopPreisProduktPreisDas Honor 600, ein neues Mittelklasse-Smartphone des ehemaligen Huawei-Ablegers, könnte man auf den ersten Blick fast mit einem iPhone verwechseln. Dafür sorgen vor allem das riesige Kameramodul auf der Rückseite sowie Software-Effekte und Tiefenunschärfen, die stark an Apples iOS 26 erinnern.
Preislich spielt das Gerät allerdings nicht in der Oberklasse, sondern konkurriert eher mit Mittelklassemodellen von Samsung und Google. Im Test schlägt es sich sehr gut. Das Display überzeugt ebenso wie die leistungsfähige Kamera, die lange Akkulaufzeit und die flüssige Performance im Alltag.
Zwar ist das Honor 600 nicht frei von Schwächen, wer jedoch ein Android-Smartphone mit deutlicher iPhone-Anmutung sucht, wird hier fündig.
Design & Verarbeitung
Am Design des Honor 600 gibt es kaum etwas auszusetzen. Mit einem Gewicht von 185 Gramm, also ungefähr auf dem Niveau des iPhone 15 Pro, liegt das Smartphone angenehm in der Hand. Die gold-weiße Farbvariante unseres Testgeräts vermittelt zudem einen hochwertigen Eindruck.

Adam Smith / Foundry
Die auffälligste Neuerung ist eine eigene KI-Taste unterhalb der Lautstärke- und Power-Tasten auf der rechten Seite. Auch hier sind die Parallelen zum iPhone kaum zu übersehen, allerdings setzt Honor die Lösung praktischer um und verzichtet auf umständliche kapazitive Zusatzfunktionen. Honor hätte die Taste allerdings etwas höher platzieren können. Im aktuellen Layout wirkt ihre Position unergonomisch. Lautstärketasten auf der linken Seite wären sinnvoller gewesen.
Ansonsten hinterlässt das Gehäuse einen hochwertigen Eindruck. Die Rückseite besteht aus einem leicht transparenten Fasermaterial, während der Rahmen mit einer matten Metalloptik versehen ist. Dazu kommen IP68-, IP69- und IP69K-Zertifizierungen, wodurch das Smartphone gut gegen Wasser und Staub geschützt ist. Angeboten wird das Honor 600 in Schwarz, Gold-Weiß sowie Orange.
Bildschirm & Lautsprecher
Das Honor 600 punktet mit einem starken AMOLED-Display. Das 6,57 Zoll große Panel überzeugt mit kräftigen Farben und hoher Helligkeit. Selbst feine Details und Gesichtsausdrücke in dunkleren Szenen werden sauber dargestellt. Hauttöne wirken natürlich und auch Kontraste kommen gut zur Geltung, was sich besonders beim Streaming von Serien und Filmen bemerkbar macht.

Adam Smith / Foundry
Helle Bildbereiche stellt das Honor 600 ausgewogen dar, während dunkle Szenen genügend Tiefe behalten, ohne dass Details verloren gehen. Farben wirken allerdings stellenweise etwas zu kräftig. Das fällt im Alltag aber kaum störend auf. Insgesamt hinterlässt das Display einen überzeugenden Eindruck, nicht zuletzt dank der hohen Auflösung von 2.728 × 1.264 Pixeln und der flüssigen Bildwiederholrate von 120 Hertz. Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 8.000 Nits bleibt das Display selbst bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut ablesbar.
Die Lautsprecher liefern eine solide Leistung. Vor allem Mitten werden sauber wiedergegeben und höhere Töne klingen angenehm klar. Schnelle Schlagzeugpassagen setzt das Honor 600 überraschend dynamisch um. Wie bei vielen Smartphones dieser Preisklasse fehlt es allerdings etwas an kräftigem Bass, wodurch die Musikwiedergabe insgesamt nicht ganz so voll wirkt.
Ausstattung & Rechenleistung
Im Gehäuse werkelt Qualcomms Snapdragon 7 Gen 4. Unser Testgerät war mit 8 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicher ausgestattet. Alternativ bietet Honor das Smartphone auch mit 256 Gigabyte Speicher an.
Im Alltag liefert das Honor 600 eine überzeugende Leistung. Der Wechsel zwischen Social Media, E-Mails, Messenger-Apps und Streaming-Diensten erfolgt schnell und ohne spürbare Verzögerungen. Selbst bei vielen gleichzeitig geöffneten Apps bleibt das System flüssig und reagiert unmittelbar auf Eingaben.
Auch bei Spielen schlägt sich das Honor 600 ordentlich. Titel wie “Fortnite” laufen problemlos und selbst grafisch anspruchsvollere Games wie “Genshin Impact” werden sauber dargestellt. Zwar bieten teurere Flaggschiff-Smartphones mit stärkerer Hardware noch etwas mehr Leistungsreserven, in dieser Preisklasse gibt es bei der Performance aber nur wenig zu kritisieren.
Honor 600 Benchmarks
Kameras
Honor hat dem Kamerasystem viel Platz eingeräumt. Der 200-Megapixel-Hauptsensor liefert eine beeindruckende Detailwiedergabe. Selbst feine Strukturen, etwa die leicht gewellten Oberflächen von Blütenblättern, werden sauber erfasst. Dafür müssen Sie weder manuell Einstellungen anpassen noch spezielle Hochauflösungsmodi aktivieren, wie es bei anderen Geräten oft der Fall ist.
Auch der maximale 30-fache Zoom fällt überraschend positiv auf. Während viele Mittelklasse-Android-Smartphones in diesem Bereich schnell nur noch verwaschene Ergebnisse liefern, bleibt die Qualität der Honor-600-Fotos erstaunlich gut.
Selbst Motive in größerer Entfernung, etwa Flugzeuge am Himmel oder Vögel in Baumkronen, werden noch ausreichend klar abgebildet.
Im Vergleich zu anderen Android-Smartphones setzt das Honor 600 auf eine eher kühle Farbabstimmung. Das sorgt für einen neutral wirkenden Bildeindruck, wie er häufig bei Geräten aus dem chinesischen Markt zu finden ist, nimmt den Fotos aber auch etwas Charakter.
Die Kamera ist allerdings nicht frei von Eigenheiten. Bei kleinen Motiven arbeitet der Autofokus zwar grundsätzlich ordentlich, kann aber etwas träge reagieren. Versuche, etwa eine kleine Raupe auf dem Finger zu fotografieren, gestalten sich schwieriger als nötig, da der Fokus bei jeder Bewegung neu justiert wird.
Die zweite Kamera auf der Rückseite ist ein einfacher 12-Megapixel-Ultraweitwinkelsensor. Entsprechend werden Sie in der Praxis wahrscheinlich überwiegend mit der Hauptkamera fotografieren. Die 50-Megapixel-Frontkamera liefert helle und detailreiche Selfies und gibt kaum Anlass zur Kritik.
Für Zoom-Aufnahmen jenseits der sechsfachen Vergrößerung bietet Honor einen KI-Modus. Dieser kann allerdings nur begrenzt zusätzliche Details herausarbeiten und lässt sich in der Kamera-App nicht manuell deaktivieren. Das ist im Alltag eher unpraktisch.
Akkulaufzeit & Aufladen
Mit seinem 6.400-Milliamperestunden-Akku zeigt das Honor 600 eine starke Ausdauer im Alltag. Im normalen Gebrauch reicht eine Akkuladung in der Regel problemlos für bis zu zwei Tage.

Adam Smith / Foundry
Das Honor 600 unterstützt kabelgebundenes Laden mit bis zu 80 Watt, ein Netzteil liegt jedoch nicht bei. Im Test mit einem adaptiven Huawei-Ladegerät und dem mitgelieferten USB-C-Kabel erreichte das Gerät nach 15 Minuten 34 Prozent und nach 30 Minuten 63 Prozent Ladestand. Das ist solide.
In China ist das Smartphone mit einem 7.000-Milliamperestunden-Akku erhältlich, während die EU-Version aus regulatorischen Gründen eine geringere Kapazität bietet. Auf kabelloses Laden verzichtet Honor in Europa ebenfalls. Das ist in dieser Preisklasse eine verpasste Chance.
Benutzeroberfläche & Apps
Das Honor 600 läuft mit MagicOS 10, Honors eigener Oberfläche auf Basis von Android 16. Neben den Google-Standard-Apps bringt das Smartphone eigene Anwendungen mit, darunter Health, Kalender und Galerie. Optisch und bei der Bedienung erinnert das System deutlich an iOS. Benachrichtigungen öffnen Sie durch Wischen auf der linken Seite des Displays, das Kontrollzentrum auf der rechten.
Die Software wirkt modern und flott. Die große Auswahl an Bloatware-Apps ist jedoch ärgerlich.

Adam Smith / Foundry
Der Schwerpunkt der Software liegt klar auf den KI-Funktionen. Viele davon finden sich in der Galerie-App, etwa ein KI-Radierer, ein Upscaler, ein Freistellungswerkzeug sowie eine Funktion zum Erweitern von Bildern durch sogenanntes Outpainting.
Insgesamt arbeitet das System hier solide, allerdings steigt mit der Komplexität der Aufgaben auch die Fehleranfälligkeit der KI. In manchen Fällen entstehen dabei unnatürliche Ergebnisse, etwa wenn ein Holzpfosten unnatürlich mit der Felswand im Hintergrund verschmilzt.
Daneben gibt es “AI Memories”. Damit können Sie Inhalte vom Homescreen als Screenshot erfassen und später leichter durchsuchen. Zusätzlich liefert das System KI-basierte Vorschläge auf dem Bildschirm, die je nach App Kontextaktionen anbieten, etwa das Erstellen von Textentwürfen in Gmail oder das Umwandeln eines Bildes in ein Video, sobald die Galerie geöffnet wird.

Adam Smith / Foundry
Auch Booking.com ist hier eingebunden und bietet einen KI-Reiseplaner, der Urlaube auf Basis von Eingaben erstellt. Im Test funktionierte das grundsätzlich gut, allerdings bleiben die Möglichkeiten eingeschränkt. Zwar können Sie über die Booking.com-App Flüge suchen, im KI-Planer selbst können sie jedoch nicht ausgewählt werden. Auch eine direkte Buchung der gefundenen Hotels ist nicht möglich.
Positiv ist die Entscheidung von Honor, die Funktionen der KI-Taste frei konfigurierbar zu machen. In der Praxis fiel es mir jedoch schwer, einen echten Mehrwert für alle Features zu finden. Einige Funktionen, etwa die KI-gestützte Videoerstellung, benötigen zudem sehr viel Zeit.
Das Honor 600 soll in Europa zudem sechs Jahre lang Android-Updates und Sicherheits-Patches erhalten. Ebenfalls sinnvoll ist die KI-basierte Erkennung von Deepfakes und geklonten Stimmen, die potenziell vor Betrugsversuchen schützen kann.
Preis & Verfügbarkeit
Das Honor 600 ist aktuell in einer exklusiven Vorverkaufsphase direkt bei Honor sowie unter anderem bei MediaMarkt und Saturn erhältlich. Die Version mit 256 Gigabyte Speicher kostet bei Saturn 499 Euro. Die 512-Gigabyte-Variante ist exklusiv im Honor-Online-Shop für 649,90 Euro erhältlich. Bei Amazon ist das Smartphones voraussichtlich ab 1. Juni 2026 erhältlich.
Zur Konkurrenz in der Mittelklasse zählen unter anderem das Samsung Galaxy S25 FE, das Nothing Phone (4a) Pro, das OnePlus 15R, das Google Pixel 10a sowie das Xiaomi 15T Pro.
ShopPreisProduktPreis
Adam Smith / Foundry
Fazit
Trotz des vergleichsweise günstigen Preises hat das Honor 600 einiges zu bieten. Die Kamera fängt viele Details ein, der Akku hält problemlos ein ganzes Wochenende durch, und das helle Display ist auch unter schwierigen Lichtbedingungen noch gut ablesbar.
Einige Schwächen gibt es dennoch, etwa bei den KI-Funktionen, die noch nicht ganz ausgereift wirken. Auch anspruchsvolle Mobile-Gamer werden sich etwas mehr Prozessorleistung wünschen. Insgesamt gibt es aber nur wenig Minuspunkte.
Wer ein Smartphone sucht, das sich im Kern wie ein iPhone anfühlt, aber mit Android läuft, ist hier ausgezeichnet aufgehoben.
Technische Daten
- MagicOS 10 (Android 16)
- 6,57 Zoll AMOLED, 2.728 × 1.264 Pixel, 120 Hz Bildwiederholrate
- Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4
- 8 GB RAM
- 256/512 GB Speicher
- 200-MP-f/1,9-Hauptsensor (OIS)
- 12-MP-Ultraweitwinkel-/Makro
- 50-MP-Selfie-Kamera
- 6.400-mAh-Akku
- 80 W kabelgebundenes Laden
- Stereolautsprecher
- Nano-SIM eSIM
- Wi-Fi 6 (802.11ax)
- Bluetooth 5.4
- USB-C
- 156,0 x 74,7 x 7,8 mm
- IP68 / IP69 / IP69K-zertifiziert
- 185 g
- Farben: Schwarz, Goldweiß, Orange
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Besseres WLAN: Fritz-Repeater für alle Wi-Fi-Standards im Test
Damit Smartphone, Notebook und Tablet überall zu Hause schnell ins Internet kommen, sollte Ihr WLAN-Router eine stabile Reichweite bieten. Doch wenn Mauern, Decken und Möbel in der eigenen Wohnung sowie störende WLANs in der Nachbarschaft die Übertragung behindern, hilft die beste Hardware nichts: Der Datentransfer stockt oder bricht ab, weshalb Online-Videos ruckeln, die Bildqualität bei Video-Meetings sinkt oder Downloads ewig dauern.
Jetzt wird es Zeit für einen WLAN-Repeater – oder gleich für mehrere: Das hängt davon ab, wie groß der Bereich ist, den Ihr Funknetz abdecken soll. Der Repeater leitet als Verstärker die Funksignale zwischen Router und Clients weiter, sodass Geräte, bei denen das WLAN vom Router kaum oder gar nicht mehr ankommt, wieder eine stabile Verbindung zu ihm aufbauen können.
Grundsätzlich können Sie einen beliebigen WLAN-Repeater mit Ihrer Fritzbox verbinden. Doch am besten passt ein Fritz-Repeater: Er bietet eine ähnliche Benutzeroberfläche wie der Router, in der Sie sich sofort zurechtfinden und er kann mit dem Router ein Mesh-WLAN aufbauen. Dadurch übernimmt er alle WLAN-Einstellungen wie SSID sowie Passwort von der Fritzbox. Auch alle Änderungen, die Sie fürs WLAN im Fritzbox-Menü vornehmen, werden automatisch an den Repeater übertragen. Zudem können Sie Updates für den Repeater direkt in der Fritzbox anstoßen.
Repeater für Wi-Fi 7
Für den aktuellen WLAN-Standard gibt es bereits zahlreiche Fritzbox-Router. AVM hat zwar erst kürzlich die Fritz-Repeater 2700 und 1700 vorgestellt. Allerdings nutzen sie nur die Frequenzen 2,4 und 5 GHz, die schnelle 6-GHz-Frequenz fehlt. Das gilt abgesehen von der Fritzbox 5690 Pro aber derzeit auch für alle Fritzbox-Router mit Wi-Fi 7.
Der Fritz-Repeater 2700 überträgt mit vier MIMO-Streams über 5 GHz und mit zwei über 2,4 GHz: Damit schafft er bis zu 5760 MBit/s beziehungsweise 688 Mbit/s, wenn er über einen 160-MHz- beziehungsweise 40-MHz-Kanal überträgt. Sein 5-GHz-Tempo entspricht damit der maximalen Transferrate der Fritzbox 7690, der Fritzbox 5690 Pro sowie der Fritzbox 4690 über diese Frequenz.
Für WLANs mit weniger oder nicht so schnellen Wi-Fi-7-Clients eignet sich der Fritz-Repeater 1700: Er bietet über beide Frequenzen jeweils zwei MIMO-Ströme (2×2), was 2880 MBit/s über 5 GHz und 688 Mbit/s über 2,4 GHz entspricht. Die gleichen Werte liefert eine Fritzbox 6670 Cable.
Fritz Repeater 2700
Preis beim Test: 149 EuroAktuell bester Preis:Der Fritz-Repeater 2700 lohnt sich insbesondere dann, wenn Sie bei einem Wi-Fi-7-WLAN in einer größeren Wohnung oder in einem Haus Clients mit einem Tempo anbinden möchten, das die Bandbreite schneller VDSL-Anschlüsse ausschöpft. Als Access Point garantiert der Repeater wegen seines 2,5-Gbit-LAN-Ports sehr hohe Datenraten für umfangreiche Kopieraktionen im Heimnetz – wie beispielsweise für Datei-Backups auf ein entsprechend ausgestattetes NAS-System.
Lesen Sie unseren FRITZ! Repeater 2700 Test
Fritz Repeater 1700
Preis beim Test: 119 EuroAktuell bester Preis:Der Fritz-Repeater 1700 erweitert die Reichweite einer Fritzbox mit Wi-Fi 7 und liefert im Test solide Datenraten. Allerdings fehlt ihm wie den meisten Fritz-Routern die Unterstützung für 6 GHz und damit der entscheidende Tempovorteil des neuen Standards. Diese Frequenz beherrschen zwar Wi-Fi-7-Repeater für die Steckdose von anderen Herstellern auch nicht, sie sind jedoch erheblich kostengünstiger. Dafür ist der Fritz-Repeater platzsparender und lässt sich aufgrund der aktuellen Firmware darüber hinaus als Router einsetzen.
Lesen Sie unseren Fritz Repeater 1700 Test
Repeater für Wi-Fi 6
In den meisten Heimnetzen ist derzeit wohl ein Fritzbox-Router mit dem WLAN-Standard Wi-Fi 6 im Einsatz. Den Zwischen-Standard Wi-Fi 6E hat AVM ausgelassen – für ihn bietet der Hersteller weder Router noch Repeater. Für Wi-Fi 6 gibt es drei Fritz-Repeater: den Fritz-Repeater 6000 und 3000AX, die jeweils in einem Standgehäuse sitzen, sowie den Fritz-Repeater 1200AX, der sich platzsparend in einer Steckdose anbringen lässt.
Das Standgehäuse hat den Vorteil, dass Sie den Repeater flexibler positionieren können: Für die beste Übertragungsleistung sollte ein WLAN-Repeater ungefähr auf halber Strecke zwischen Router und Client stehen, damit ihn das Funksignal der beiden Gegenstellen stabil erreicht. Zudem können Sie die Fritz-Repeater 6000 und 3000AX zum Beispiel erhöht aufstellen: Damit erreichen ihn Funksignale besser als einen Steckdosen-Repeater, der vorwiegend in Bodennähe platziert ist.
Fritz-Repeater 6000 und 3000AX sind beide Tri-Band-Geräte: Sie können drei verschiedene Funknetze aufspannen – eines über 2,4 GHz und zwei über 5 GHz. Ein 5-GHz-Netz – üblicherweise das auf den höheren Kanälen 100 bis 128 – nutzen die Repeater für die Verbindung zur Fritzbox. Der Datentransfer zwischen Router und Repeater läuft dann besonders schnell ab, weil sich beim Repeater an diesem WLAN keine Clients anmelden können, die diese Verbindung stören würden. Diese Backhaul genannte Spezial-Verbindung macht am meisten Sinn mit einer Fritzbox 7590AX und einer Fritzbox 5590 Fiber.
Der Fritz-Repeater 6000 bietet ein etwas höheres Tempo, weil er für jedes WLAN vier MIMO-Streams nutzt (4×4) – das bringt Vorteile bei entsprechenden 4×4-Clients. Aber auch der gesamte WLAN-Durchsatz kann sich steigern, sofern sich Clients mit MU-MIMO (Multi-User MIMO) im Netz befinden: An diese kann der 6000 durch die hohe Anzahl an MIMO-Streams gleichzeitig Daten übertragen.
Allerdings unterstützt der 6000 keine 160-MHz-Kanäle: Daher erreichen viele Notebooks mit Wi-Fi 6 nur maximal 1200 statt 2400 Mbit/s, weil deren WLAN-Modul 160-MHz-Kanäle, aber nur zwei MIMO-Streams unterstützt. Um LAN-Geräte mit Top-Tempo anzubinden, ist der Fritz-Repeater 6000 dagegen ideal: Er bietet einen 2,5-GBit-LAN-Port, ein zweiter arbeitet mit Gigabit-LAN.
Der Fritz-Repeater 3000 AX liefert über eines seiner beiden 5-GHz-WLANs ebenfalls bis zu 2400 Mbit/s – mit vier MIMO-Streams und 80-MHz-Kanal oder zwei MIMO-Streams und 160-MHz-Kanal. Die zweite 5-GHz-Verbindung fällt mit zwei MIMO-Streams und 80-MHz-Kanal mit 1200 Mbit/s nur halb so schnell aus wie beim 6000. Das gilt auch für die 2,4-GHz-Frequenz mit bis zu 600 Mbit/s. Außerdem hat er ebenfalls zwei LAN-Ports, die aber beide nur Gigabit-Tempo erreichen. Das macht ihn zum optimalen Repeater für Wi-Fi-6-WLANs mit weniger Geräten oder solchen, die kein Top-Tempo benötigen.
AVM bietet zwei oder drei Fritz-Repeater 3000 AX im Paket als Fritz Mesh-Set 4200 an. Die Besonderheit gegenüber einem einzelnen 3000 AX: Dank einer aktuellen Version von Fritz-OS können Sie eine Fritz-Repeater aus dem Set als Mesh-Master bestimmen – er übernimmt dann die Rolle des Routers und lässt sich etwa direkt mit einem Internet-Modem verbinden.
Fritz-Mesh Set 4200
Preis beim Test: 295 EuroAktuell bester Preis:Lesen Sie unseren AVM FRITZ!Mesh Set 4200 2er-Set Test
Der Steckdosen-Repeater 1200 AX ist ein Dual-Band-Gerät mit 5 GHz und 2,4 GHz. Er ist mit zwei MIMO-Streams (2×2) ausgestattet und unterstützt über 5 GHz 160-MHz-Kanäle für ein Maximaltempo von 2400 Mbit/s: Das macht ihn zum perfekten Partner für die meisten Notebooks und Smartphones mit Wi-Fi 6. Auch kabelgebundene Geräte lassen sich mit ihm über seinen Gigabit-LAN-Port verbinden.
Auch den 1200 AX gibt es als Mesh-Paket mit zwei oder drei Fritz-Repeatern. Fritz verkauft es als Fritz Mesh-Set 1600. Der Fritz-Repeater 1610 Outdoor ist die gartentaugliche Variante des 1200 AX. Der Repeater ist nach IP54 zertifiziert, hält also Regen und Staub aus. Zudem unterstützt er Power over Ethernet (PoE+) und kann über ein einziges LAN-Kabel mit Strom und Daten versorgt werden, ein Netzteil benötigt er dann nicht.
Repeater für Wi-Fi 5
Auch für WLANs mit Wi-Fi 5 (WLAN-AC) beziehungsweise einzelne Clients, die den älteren WLAN-Standard nutzen, gibt es Fritz-Repeater. Gut verfügbar ist allerdings nur noch der Fritz-Repeater 2400. Die Modelle 1160, 1200, 1750E und 3000 gibt es dagegen nur noch auf Ebay & Co. als Geräte aus zweiter Hand.
Der Fritz-Repeater 2400 wird in einer Steckdose platziert: Er unterstützt die beiden Frequenzen 5 GHz und 2,4 GHz mit jeweils vier MIMO-Strömen. Dadurch ergibt sich eine maximale Transferrate von 1733 Mbit/s beziehungsweise 600 Mbit/s. Über 5 GHz kann er auch Kanäle mit 160 MHz nutzen – dann mit zwei MIMO-Streams, wodurch sich dieselbe Datenrate von 1733 Mbit/s ergibt.
Fritz Repeater 2400
Aktuell bester Preis:Damit kann er viele Notebooks mit Wi-Fi 5 optimal anbinden, sofern sie ein passendes WLAN-Modul wie das Intel AC 9260 besitzen. Die meisten Wi-Fi-5-Smartphones nutzen dagegen 80-MHz-Kanäle und kommen daher auf maximal 866 Mbit/s. Für Ethernet-Clients bietet der 2400 einen LAN-Anschluss mit Gigabit-Tempo.
Repeater für Wi-Fi 4
Der günstigste Fritz-Repeater ist das Modell 600: Er arbeitet mit dem veralteten WLAN-Standard 11N und ausschließlich über die Frequenz 2,4 GHz. Mit schnellen Datentransfers ist er also überfordert. Doch wenn es ausschließlich darum geht, ältere WLAN-Clients mit geringen Tempoansprüchen wie Drucker oder Smart-Home-Komponenten zu versorgen, spricht nichts gegen ihn. Für kabelgebundene Geräte lässt er sich allerdings nicht nutzen – ihm fehlt ein Ethernet-Anschluss.
Fritz Repeater 600
Aktuell bester Preis:Der Repeater 600 ist eine Speziallösung, wenn Sie gezielt 2,4-GHz-Geräte mit schlechter Verbindung zur Fritzbox ins WLAN bringen wollen. Für alle anderen Einsatzzwecke ist ein Dualbandverstärker wie der Repeater 1200 besser.
Lesen Sie unseren Fritz Repeater 600 Test
Kaufberatung: So finden Sie den besten Fritz-Repeater
AVM bietet zahlreiche Fritz-Repeater in verschiedenen Preis- und Ausstattungsklassen an. Welcher der beste für Ihr WLAN ist, hängt zum einen von Ihrer Fritzbox ab und zum anderen davon, für welche und wie viele Geräte der Repeater die Verbindung zum Router verbessern soll.
Damit ein Fritz-Repeater und eine Fritzbox überhaupt Kontakt aufnehmen können, müssen sie die gleichen Funk-Frequenzen unterstützen: Fast alle WLAN-Produkte von AVM sind Dual-Band-Geräte, die über 2,4 und 5 GHz übertragen. Lediglich die Fritzbox 7510nutzt ausschließlich 2,4 GHz, ebenso wie der Fritz-Repeater 600.

Fritz-Repeater und Fritzbox lassen sich als Mesh-Verbund besonders einfach bedienen. AVM
Trotzdem können Sie jeden Fritz-Repeater mit der 7510 und jede Fritzbox mit dem 600 kombinieren: Zwar läuft der Datenaustausch zwischen Router und Repeater dann nur über die langsamere 2,4-GHz-Frequenz. Aber im Falle der 7510 bringen Sie mit einem Dual-Band-Repeater auch WLAN-Geräte mit 5 GHz ins Funknetz, beim Fritz-Repeater 600 verbinden sich 5-GHz-Geräte dann direkt mit einer Dual-Band-Fritzbox.
Die oft gehörte Aussage, dass ein WLAN-Repeater die mögliche Datenrate halbiert, trifft deshalb bei den Fritz-Repeatern nur auf den 600 zu: Er muss sowohl die Verbindung zum Router wie zum Client über 2,4 GHz bewerkstelligen und kann Daten daher erst weiterleiten, wenn er diese Frequenz nicht mehr für die Verbindung zum Sender benötigt. Alle anderen Fritz-Repeater können dagegen mithilfe von Funktionen wie etwa Crossband-Repeating auf einer Frequenz Daten erhalten und sie ohne Wartezeit auf der anderen weitergeben.
Drei Frequenzen unterstützt derzeit nur die Fritzbox 5690 Pro – 2,4, 5 und 6 GHz. Einen passenden Fritz-Repeater gibt es nicht. Deshalb lässt sich die Reichweite dieser Fritzbox nur über 2,4 und 5 GHz erweitern. Das ändern Sie auch nicht mit den Fritz-Repeatern 6000, 3000AX und 3000: Die nennt AVM zwar Tri-Band-Repeater, weil sie dank entsprechender Hardware drei getrennte WLAN-Netze erstellen können. Aber auch dafür nutzen sie mit 2,4 und 5 GHz nur zwei Frequenzen.
Der Fritz-Repeater sollte am besten denselben WLAN-Standard haben wie die Fritzbox: Das ist eine wichtige Voraussetzung für hohes WLAN-Tempo. Zwar lassen sich Router und Repeater auch verbinden, wenn sie unterschiedliche Standards nutzen – dann aber nur mit der Geschwindigkeit des jeweils langsameren.
Wichtig für einen schnellen Datentransfer zwischen Repeater und Router sind außerdem die Zahl der parallelen Datenströme (MIMO-Streams) und die Bandbreite der Funkkanäle – vor allem bei der 5-GHz-Frequenz, wo sich Kanäle mit 80 oder 160 MHz nutzen lassen. Stimmen sie bei Fritz-Repeater und Fritzbox überein, wird der Datenaustausch nicht ausgebremst.

Fritz-Repeater gibt es passend für jede Fritzbox in unterschiedlichen Preis- und Ausstattungsklassen. AVM
Bietet der Fritz-Repeater zusätzliche Anschlüsse, können Sie ihn besonders flexibel im Heimnetz einsetzen und mit mehr Geräten verbinden. Alle Modelle außer dem Fritz-Repeater 600 besitzen mindestens einen LAN-Port: Wenn Sie darüber den Repeater per Ethernet-Kabel mit dem Router verbinden, können Sie ihn als Access Point einsetzen – Fritz nennt diesen Modus LAN-Brücke.
Das ist empfehlenswert, wenn Sie WLAN in einem Bereich haben wollen, der weit vom Router entfernt ist. Denn auf der LAN-Strecke läuft der Datentransfer immer mit optimaler Geschwindigkeit, im Gegensatz zu einer WLAN-Verbindung zwischen Router, Repeater und Client.
Umgekehrt können Sie auch Geräte ins Funknetz bringen wie ein NAS oder eine Set-Top-Box, die nur LAN, aber kein WLAN haben: Sie verbinden den Fritz-Repeater und den LAN-Client per Ethernet-Kabel, während der Router per WLAN den Kontakt zum Repeater herstellt.
FAQ: Fritz-Repeater
1.Brauchen Sie für eine Fritzbox auch einen Fritz-Repeater?
Nein. Repeater, die den “Universal Repeater Mode” beherrschen, verhalten sich gegenüber jedem Router wie ein herkömmliches WLAN‑Gerät. Diese Repeater können Sie mit allen handelsüblichen WLAN-Routern einsetzen.
2.Wie nehmen Sie einen Fritz-Repeater in Betrieb?
Schalten Sie die Fritzbox an und schließen Sie den Repeater an. Drücken Sie dann auf die WPS-Taste des Repeaters. Router und Repeater sollten sich jetzt automatisch miteinander verbinden.
3.Wo sollten Sie den Repeater idealerweise aufstellen?
Prüfen Sie die Signalstärke in Ihren Wohn- oder Arbeitsbereichen, etwa indem Sie auf dem Smartphone die Anzahl der WLAN‑„Balken“ beobachten. Haben Sie den Bereich identifiziert, sollten Sie den Repeater mittig zwischen Router und dem Bereich mit dem schlechtesten Empfang platzieren. Beachten Sie, dass Wände oder große Einrichtungsgegenstände, die zwischen Repeater und Router stehen, das Funksignal beeinträchtigen können.
4.Können Sie Repeater in Reihe schalten, um große Flächen mit einem Router abzudecken?
Ja, das geht recht einfach, wenn Sie Fritz-Repeater mit der Fritzbox verbinden, reicht ein Knopfdruck (siehe weiter oben).
5.Wo steht der Netzwerkschlüssel und die IP-Adresse meines neuen Repeaters?
Den Netzwerkschlüssel finden Sie auf der Unterseite des Geräts und in der Verpackung. Die Fritz-Software zeigt die IP-Adresse des Routers an, sobald Sie ihn angeschlossen haben.
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Viel Leistung für wenig Geld: Die besten Gaming-Laptops bis 1.200 Euro
Wenn Sie ein PC-Spieler sind, wissen Sie, wie teuer das sein kann. Sie müssen nicht nur Ihre Lieblings-Games kaufen, Sie brauchen auch einen leistungsstarken Computer, auf dem sie laufen. Bei Gaming-Notebooks wird es noch komplizierter, denn sie benötigen ein ausgeklügeltes Kühlsystem, um die hitzeerzeugenden Komponenten im Inneren unter Kontrolle zu halten.
Glücklicherweise gibt es einige kostengünstige Optionen. Bei einem Gaming-Notebook unter 1.200 Euro müssen Sie gar nicht so viele Abstriche machen, wie Sie vielleicht denken.
Wenn Sie sich bei der Suche nach einem passenden Modell völlig verloren fühlen, machen Sie sich keine Sorgen. Wir haben die Arbeit für Sie erledigt. Die unten aufgeführten Laptops wurden von uns persönlich getestet und bewertet. So können Sie sicher sein, dass Sie ein gutes Gerät erhalten. Beachten Sie jedoch, dass die Preise für Laptops schwanken können, sodass unsere Auswahl gelegentlich über 1.200 Euro liegen kann.
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Acer Nitro V16: Das beste Gesamtpaket
Preis beim Test: 1199 EuroAktuell bester Preis:Warum wir das Acer Nitro V16 mögen
Das Acer Nitro V16 zeigt, dass solide Gaming-Hardware nicht teuer sein muss. Für rund 1.200 Euro bekommen wir den Einstieg in Nvidias aktuelle Ada-Lovelace-Generation samt DLSS 3 und Frame Generation – ein klares Plus gegenüber älteren GPU-Klassen. Die RTX 4050 liefert in der 1.920 × 1.200-Auflösung des 16-Zoll-Displays in den meisten Spielen flüssige Bildraten, oft sogar bei hohen Einstellungen. Shadow of the Tomb Raider läuft mit 110 fps, Dirt 5 in Ultrahoch mit 75 fps. Auch der AMD Ryzen 7 8845HS mit acht Kernen und integrierter NPU ist ein spannendes Detail: Er bringt KI-Recheneinheiten mit, wie wir sie sonst nur in deutlich teureren Geräten finden. Das matte 16:10-Display mit 165 Hz überzeugt mit 317 cd/m² Helligkeit und guter Farbabdeckung für die Preisklasse. Eine 1-TB-SSD, 16 GB DDR5-RAM und Wi-Fi 6E runden die Ausstattung stimmig ab. Die Akkulaufzeit im Optimus-Modus liegt bei rund sieben Stunden.
Weitere Überlegungen
Die Anschlussauswahl bleibt knapp: Ein Typ-C-Port und zwei Typ-A-Buchsen sind weniger, als wir in dieser Preisklasse gewohnt sind. Ein Speicherkartenleser fehlt, ebenso eine biometrische Anmeldung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Bei aktuellen Spielen mit Raytracing-Ultra oder hoher Qualitätsstufe stößt die RTX 4050 an ihre Grenzen. Die Tastatur erfordert Eingewöhnung, da der Druckpunkt verzögert einsetzt. Mit über 2,5 Kilogramm ist das Notebook zudem kein Leichtgewicht.
Lesen Sie unseren Acer Nitro V16 AI ANV16-42-R9HY Test
Tulpar T6 V3.5.1 16: Preis-Leistungs-Tipp
Preis beim Test: 1589 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Tulpar T6 V3.5.1 mögen
Der Tulpar T6 V3.5.1 bringt für rund 1.500 Euro eine Ausstattung, die wir sonst erst deutlich darüber finden. Der Intel Core i7-14700HX mit 20 Kernen und 28 Threads liefert im Multi-Core-Test von Geekbench 6 15.917 Punkte und im PCMark 10 insgesamt 10.256 Zähler. Die RTX 5060 arbeitet mit bis zu 100 Watt und springt per Dynamic Boost auf 115 Watt. Damit positioniert sie sich klar über RTX-4060-Niveau und liefert in FHD+ flüssige Frameraten mit hohen Details. Cyberpunk 2077 spielt sich mit DLSS 4 und Raytracing geschmeidig. Dazu kommen 32 GB DDR5-5600 und eine 1-TB-NVMe-SSD. Das matte 16-Zoll-IPS-Panel mit 1.920 × 1.200 Pixeln, 165 Hz und 100 Prozent sRGB sorgt für ruhige Bewegungen und stimmige Farben. Stark ist die Kühlung: Unter Dauerlast bleibt das Gehäuse unter 40 Grad, der Lautlos-Modus liegt bei 38 Dezibel – ohne Leistungsverlust. Dazu gibt es vier Jahre Garantie und ein lebenslanger Wartungsservice.
Weitere Überlegungen
Mobil arbeiten lässt sich mit dem T6 nur eingeschränkt: Der 53,35-Wh-Akku hält im Office-Betrieb rund drei Stunden, bei der Videowiedergabe ist nach circa viereinhalb Stunden Schluss. Beim Gaming bleiben kaum 90 Minuten übrig. USB 4 oder Thunderbolt 4 fehlen ebenso wie ein Kartenleser – ein klarer Minuspunkt für Fotografen und Videografen. Tastatur und Displaydeckel geben unter gezieltem Druck leicht nach. Das 230-Watt-Netzteil ist für volle Leistung Pflicht, eine Ladung dauert rund zwei Stunden.
Hinweis:Als wir den Test geplant haben, lag das T6 noch unter 1.200 Euro – inzwischen haben die stark gestiegenen Preise für DDR5-RAM und NVMe-SSDs den Endpreis spürbar nach oben getrieben. Der Straßenpreis dürfte bald wieder unter 1.200 Euro fallen.
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MSI Modern 15: Spar-Tipp für Gelegenheitsspieler
Preis beim Test: 499 EuroAktuell bester Preis:Warum wir das MSI Modern 15 mögen
Das MSI Modern 15 B7M-284 überzeugt im Test mit einem stimmigen Gesamtpaket zum kleinen Preis. Der AMD Ryzen 5 7530U mit sechs Kernen, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine 512 GB große M.2-SSD liefern genug Leistung für Office, Web und Videostreaming – im PCMark 10 erreicht der Laptop solide 5.523 Punkte und lässt Konkurrenten wie das Acer Aspire Go 15 deutlich hinter sich. Die AMD Radeon Graphics meistert im 3DMark TimeSpy 1.186 Punkte und reicht damit für viele Gelegenheitsspiele und ältere Titel. Das entspiegelte 15,6-Zoll-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung punktet mit Schärfe, kräftigen Farben und gleichmäßiger Ausleuchtung. Die Full-Size-Tastatur mit Nummernblock bietet angenehme Druckpunkte und eine Hintergrundbeleuchtung für dunkle Arbeitsumgebungen. Mit 1,75 Kilogramm, schlankem Gehäuse und USB-C inklusive Power Delivery ist der Laptop zudem ein verlässlicher Reisebegleiter.
Weitere Überlegungen
Unter Last werden die Lüfter deutlich hörbar, was bei längeren rechenintensiven Aufgaben spürbar auffällt. Der Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard fest verlötet und lässt sich nicht erweitern – das schränkt die Aufrüstbarkeit langfristig ein. Die HD-Webcam löst nur mit 720p auf und unterstützt keine biometrische Anmeldung per Windows Hello. Die Akkulaufzeit fällt mit rund 3,5 Stunden im Videotest eher knapp aus. Wer einen Ethernet-Anschluss benötigt, muss zu einem USB-Adapter greifen.
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Acer Nitro V15: Beste Konnektivität
Preis beim Test: 1099 EuroAktuell bester Preis:Warum wir das Acer Nitro V15 mögen
Das Acer Nitro V 15 liefert genau das, worauf es bei einem günstigen Gaming-Notebook ankommt: solide Spielleistung zu einem niedrigen Preis. Im Herzen arbeitet eine Nvidia RTX 4050 mit 6 GB Speicher, die in Shadow of the Tomb Raider bei 1080p und höchsten Details flüssige 105 Bilder pro Sekunde erreicht. Auch im 3DMark Time Spy holt der Laptop 7.771 Punkte und positioniert sich damit nahe an deutlich teureren Geräten mit RTX 4060. Gegenüber älteren Notebooks mit RTX 3050 oder 3050 Ti ist der Leistungssprung beachtlich. Die Verarbeitungsqualität fällt für die Preisklasse erfreulich aus. Das Gehäuse wirkt steif, das Display-Scharnier zeigt nur wenig Spiel, und mit 2,11 Kilogramm bleibt das Gerät leichter als viele Konkurrenten. Auch bei den Anschlüssen hat Acer nicht gespart: drei USB-A-Ports, ein USB-C-Anschluss mit Power Delivery und DisplayPort, HDMI sowie Gigabit-Ethernet stehen bereit. Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.1 runden die Konnektivität ab.
Weitere Überlegungen
Beim Prozessor zeigt sich der Sparkurs: Der Intel Core i5-13420H mit acht Kernen landet in unseren Benchmarks regelmäßig im hinteren Feld und liegt sogar hinter dem älteren MSI Katana. Auch der nur 8 GB umfassende Arbeitsspeicher und die 512-GB-SSD fallen knapp aus. Das Display erreicht zudem nur 275 Nits, was bei Sonnenlicht zum Problem werden kann. Die Lautsprecher klingen blechern und bassarm, eine biometrische Anmeldung fehlt komplett. Mit gut vier Stunden Akkulaufzeit ist ein Arbeitstag ohne Netzteil nicht zu schaffen.
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Kaufberatung
Wer ein Gaming-Notebook unter 1.200 Euro sucht, steht vor der Herausforderung, Leistung und Preis ins Gleichgewicht zu bringen. In dieser Preisklasse entscheidet vor allem die Grafikkarte über die Alltagstauglichkeit im Spielbetrieb. Modelle mit einer Nvidia GeForce RTX 4050 oder 4060 bieten hier die beste Basis, weil sie aktuelle Titel in Full HD mit hohen Details flüssig darstellen können. Ältere oder schwächere GPUs sorgen dagegen schnell für Abstriche bei der Bildrate.
Ebenso wichtig ist der Prozessor, da er die Bildausgabe der Grafikkarte unterstützt und für reibungslose Abläufe sorgt. Ein moderner Sechs- oder Achtkern-Prozessor von Intel oder AMD verhindert, dass Spiele durch CPU-Engpässe ins Stocken geraten. Das Zusammenspiel mit mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ist heute Pflicht, da viele Games umfangreiche Daten im Speicher ablegen und ein zu knappes RAM-Budget Ladezeiten oder Ruckler verstärkt.
Nicht unterschätzt werden sollte die Qualität des Displays. Gamer profitieren von einem Panel mit 120 Hertz und höher, das schnelle Bewegungen sichtbar glatter darstellt. Auch eine gute Helligkeit und eine saubere Farbdarstellung erhöhen die Freude am Spielen, besonders wenn das Gerät nicht nur im abgedunkelten Zimmer genutzt wird.
Ein weiterer Blick sollte dem Kühlsystem gelten. Leistungsstarke Komponenten erzeugen viel Wärme, die das Gehäuse zuverlässig abführen muss, sonst drosselt das Notebook im Dauerbetrieb. Lautstärke und Oberflächentemperaturen sind dabei nicht nur ein Komfort-, sondern auch ein Leistungsfaktor. Schließlich spielt die Aufrüstbarkeit eine Rolle: Wer später Speicher oder SSD erweitern kann, verlängert die Lebensdauer seines Geräts erheblich. Unter 1.200 Euro lassen sich so Systeme finden, die sowohl aktuelle Spiele meistern als auch Reserven für die kommenden Jahre bereithalten.
FAQ: Gaming-Laptops bis 1200 Euro
1.Welche Grafikkarte sollte in dieser Preisklasse vorhanden sein?
Für flüssiges Spielen aktueller Titel reicht in diesem Segment meist eine Nvidia GeForce RTX 4050 oder RTX 4060 respektive 5060, seltener eine AMD Radeon-Variante. Entscheidend ist die TGP, also wie viel Leistung der Hersteller der GPU tatsächlich freigibt, da dies über die Bildraten stärker entscheidet als der Modellname allein.
2.Wie viel Arbeitsspeicher ist sinnvoll?
Unterhalb von 1.200 Euro sollte der Gaming-Laptop trotzdem mit 16 GB RAM ausgestattet sein, und weniger sollte man nicht akzeptieren. Wichtig ist zudem, ob der Speicher erweiterbar ist, da kommende Spiele oft mehr benötigen werden.
3.Welche Prozessoren liefern genügend Leistung?
Ein Intel Core i5 oder i7 der aktuellen Generation oder ein AMD Ryzen 5/7 sorgt in dieser Preisklasse für ausreichend Reserven. Für Spiele ist vor allem die Single-Core-Leistung wichtig, während viele Kerne beim Multitasking punkten.
4.Spielt die Displayqualität eine große Rolle?
Ja, besonders die Bildwiederholrate. 120 oder 144 Hz sind heute Standard und machen den Unterschied bei schnellen Spielen deutlich sichtbar. Dazu kommen eine ordentliche Helligkeit und eine gute Farbdarstellung, was nicht nur für Gaming, sondern auch für Filme und Bildbearbeitung wichtig ist.
5.Wie stark sollte die Kühlung sein?
Da die Hardware viel Leistung auf engem Raum erzeugt, hängt die Dauerleistung eines Gaming-Notebooks maßgeblich vom Kühlsystem ab. Geräte mit großen Luftauslässen und mehreren Heatpipes halten die Taktraten länger stabil, ohne dass der Lüfter störend laut wird.
6.Wie wichtig ist die Aufrüstbarkeit?
Viele Modelle ermöglichen, RAM und SSD nachzurüsten. Gerade bei einem Budget von unter 1.200 Euro ist das entscheidend, weil sich so die Lebensdauer des Geräts verlängern lässt, ohne dass gleich ein Neukauf notwendig wird.
7.Welche Anschlüsse sollte man erwarten?
Ein vollwertiger USB-C-Anschluss mit Ladefunktion oder DisplayPort, HDMI für externe Monitore und mindestens zwei schnelle USB-A-Ports gehören dazu. Gamer profitieren auch von einem LAN-Port, da kabelgebundenes Internet stabiler arbeitet als WLAN.
8.Was ist mit der Akkulaufzeit?
Im Gaming-Betrieb halten die meisten Notebooks kaum länger als zwei Stunden durch, da die Hardware viel Energie zieht. Wer unterwegs länger spielen möchte, muss ein Netzteil dabeihaben. Für Office- oder Streaming-Aufgaben sind dagegen sechs bis acht Stunden realistisch, wenn der Energiesparmodus aktiv ist.
Wie wir Gaming-Laptops testen
Die Redaktion unterzieht jedes einzelne Windows-Notebook einer Reihe von Benchmarks, die die GPU- und CPU-Leistung, die Akkulaufzeit usw. testen. Die Idee ist, das Notebook an seine Grenzen zu bringen und es dann mit anderen von uns getesteten Geräten zu vergleichen. Chromebooks hingegen durchlaufen eine Reihe von webbasierten Tests.
Es wäre weder fair noch möglich, die gleichen Tests auf einem Chromebook durchzuführen, da es sich um Chrome-OS‑basierte Geräte handelt. Im Folgenden finden Sie eine Aufschlüsselung der einzelnen Tests und die Gründe, warum wir sie durchführen.
Windows-Laptops
- PCMark 10: Damit ermitteln wir, wie gut das Notebook leichtere Aufgaben wie Webbrowsing, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw. bewältigt.
- HandBrake: Die Messung ist intensiver als PCMark 10. Es misst im Grunde, wie lange die CPU eines Laptops braucht, um eine 30 GB große Datei zu codieren.
- Cinebench: Ein kurzer Stresstest für die CPU-Kerne. Dazu wird eine 2D-Szene über einen kurzen Zeitraum gerendert.
- 3DMark: Prüft, ob die 3D-Leistung über einen längeren Zeitraum konstant bleibt, indem grafikintensive Clips ausgeführt werden.
- Video-Rundown-Test: Um die Akkulaufzeit zu messen, lassen wir ein 4K-Video mit der Windows 10-App Filme & TV in einer Schleife laufen, bis der Akku leer ist.
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